Referenzen

hypnolyth.de/winterdepression/

http://www.schneiderbloggt.de/2015/03/08/mein-gott-alles-bullshit-oder-was-die-oper-quai-west-am-staatstheater-nuernberg/

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:q3IqZ3rP4TwJ:haustiertests.de/blog/webtipp-haustier-schnaeppchen-blog-pfotendeals-de/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

http://www.wohnmoebel-blog.de/wohndesign/139-welche-moebel-passen-zu-terracotta-fliesen

http://www.creativhorst.de/TILDA/TILDA-Bastelsets/

http://www.vistano-portal.com/psychologie/psychologie-news/bad_boys_werden_weniger_geheiratet.html

http://www.online-artikel.de/article/basen-diaet-gegen-die-folgen-von-alltagsstress-82957-1.html

… und hier finden Sie stellvertretend für alle Texte, die aus meiner Feder stammen, eine kleine Geschichte als Textprobe:

Jule macht Pause

Jule macht Pause

Meine Katze hilft mir beim Arbeiten. Sie textet zwar nicht direkt mit, aber sie unterstützt mich durch ihre Anwesenheit – und zwar genau zwischen Tastatur und mir. Ganz nah also. Dass ich dadurch den Bildschirm nicht mehr sehen kann und auch keinen barrierefreien Zugriff auf die Tastatur habe, stört meine Jule wenig. Damit ich wenigstens ab und zu einen Blick auf die Worddatei werfen kann, läuft sie nach einem kurzen Zwischenstopp direkt vor meiner Nase unermüdlich um den Bildschirm herum. Endlose Runden dreht sie, vergisst niemals kurz vor meinem Gesicht stehenzubleiben und ihre Stirn von unten gegen mein Kinn zu stupsen. Manchmal reibt sie auch ihr Näschen an meiner Brille – was mir natürlich überhaupt nichts ausmacht. Schließlich liebe ich meine Katze und lasse extra zwischen Tastatur und Tischrand ein paar Zentimeter als Runway für Stubentiger. Selbstverständlich streichle ich ihren Nacken und massiere ihr Bäuchlein, das mag sie so gerne.

Spätestens nach der fünften Runde beginnt meine Geduld parallel zu meiner Konzentration zu schwinden. Trotzdem: Stirnstupsen, Bauchkraulen, Näschenreiben – sechste Runde. Ich schlage ihr vor, neben dem PC Platz zu nehmen, sie tut so, als würde sie mich nicht verstehen und beginnt die siebte Runde. Die Tastatur ist mittlerweile voller Haare, denn Bauchkraulen führt zu Haarverlust. Achte Runde. Jule erfindet eine Variation und reibt ihr Gesicht am oberen Eck des Bildschirms. Er steht nicht besonders stabil, deshalb halte ich ihn fest und schreibe einhändig weiter. Meine Ungeduld steigert sich, meine Konzentration bewegt sich gen Null. Neunte Runde. Jule ist erschöpft und macht eine Laufpause – der beste Platz dafür ist auf dem Schreibtisch links neben mir mit ihrem Schwanz auf der Tastatur. Sanft schiebe ich ihn weg um ihn sofort wieder quer über den Buchstaben zu haben. Ich werde energischer, was Jule beherzt aufspringen und zur zehnten Runde starten lässt. Der Inhalt des Artikels, den ich zu schreiben versuche wird immer sinnentleerter. Dafür trainiere ich Gelassenheit, Geduld und die Fähigkeit zur grenzenlosen Liebe meiner Katze gegenüber. Die elfte Runde veranlasst mich dazu, Jules Popo etwas anzuschieben. Sie möge doch bitte etwas schneller an mir vorbeiziehen, damit ich wenigstens ein paar Sekunden freie Sicht und Zugriff auf die Buchstaben habe. Sie tut es, rennt allerdings nun auch den Rest der zwölften, dreizehnten und vierzehnten Runde um den Bildschirm und ist nun umso schneller wieder ganz nah bei mir. Tolles Spiel!

Nach der fünfundzwanzigsten Runde schiebe ich erneut, erwische aber ihr Köpfchen und gebe ihr einen leichten Knuff – versehentlich natürlich. Ein vernichtender Blick trifft mich und an mein Ohr dringt ein entrüstetes Mau! Beleidigt bleibt sie neben dem PC stehen und schaut mich unverwandt an, bevor sie sich abwendet und nun der Stuhllehne ihre Aufmerksamkeit schenkt. Das kann ich natürlich nicht so stehen lassen. Ich locke sie „Juuuuulchen“ säusle ich ihr zu – ohne Erfolg. Der blöde Stuhl ist ihr jetzt lieber als ich! „Juuuuliaaa“ meine Stimme wird weich, lockend – untertänig, nachgiebig. Nach dem vierten oder fünften Lockruf lässt sie sich in ihrer unvergleichlich majestätischen Art wieder herab, mich Unwürdige wahrzunehmen. Sie beschließt, mir zu verzeihen und mir in ihrer unermesslichen Güte weiter ihre Gunst zu schenken. Runde Nummer 1 beginnt.

und dann noch einen weiteren Text als Leseprobe:

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) zählt zu den häufigsten Störungen im Kindesalter. Unter den betroffenen Kindern sind mehr Jungen als Mädchen. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Umfeld in einer Großstadt wie München liegt oder eher ländlich geprägt ist. Das Wesen dieser Erkrankung ist durch starke Konzentrationsstörungen verbunden mit einer körperlichen Unruhe und einem so genannten hyperaktiven Verhalten gekennzeichnet. Dazu kommt ein Defizit in Bezug auf die Kontrolle der eigenen Impulse.

Für die Entstehung der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung macht man nach heutiger Forschung biochemische Vorgänge im Gehirn und die Situation im Elternhaus, Kindergarten oder Schule verantwortlich. Betroffene Kinder fallen durch ihre Unruhe auf, sie können kaum sitzen, das Fertigstellen einer Aufgabe fällt schwer. Nicht jede unruhige Phase und nicht jedes unangepasste Verhalten ist aber ein Beweis dafür, dass das Kind unter dieser Störung leidet.

Durch spezielle Tests kann festgestellt werden, ob ein unruhiges und unkonzentriertes Kind an ADHS leidet. Experten in München bieten Tests, Informationen und bewährte Therapien an.

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